
Für den Tierpark für bedrohte Nutztierrassen aus Warder entwickelten wir im Jahr 2003 einen dynamsichen und datenbankbasierten Internetauftritt, der den Mitarbeitern ein effizientes und kostengünstiges Werkzeug zur Außendarstellung gibt und den Besucher umfassend informiert.
Aufgabenstellung
Im Herbst 2003 kaufte der Verein Arche Warder - Zentrum für alte Haus- und Nutztierrassen e.V. und die Umweltstiftung Greenpeace den zahlungsunfähigen Tierpark Warder und retteten ihn vor dem drohenden Aus. Es war an der Zeit, auch einen virtuellen Neuanfang zu starten. Dabei sollten nicht nur potenzielle Besucher umfassend informiert werden, sondern auch das Spendenaufkommen gesteigert und der Tierbestand zwecks An- und Verkäufen publiziert werden.
Umsetzung
Um den Personalaufwand für das Internet so gering wie möglich zu halten, haben wir uns frühzeitig für ein maßgefertigtes Redaktionssytem für PHP/MySQL entschieden, das die vorher definierten Aufgaben zuverlässig, schnell und einfach erledigt. Dabei sollte die Gestaltung unangetastet bleiben und der Redakteur "nur" seine Daten eingeben. Der Tierbestand lässt sich simpel einpflegen, die Presseinfos können zügig eingestellt werden, Aktuelles ist mit minimalen Klicks aktualisiert und die Tierportraits informieren den Besucher umfassend und kompakt. Eine Tierpatenschaft kann online übernommen werden.
Live aus dem Schweinestall
Bundesweite Aufmerksamkeit für den Tierpark gab es im Vorfeld der Bundestagswahl 2005. Wir entwickelten eine Kampagnenwebsite "schweinecamp.de", in der live aus dem Schweinestall über das Internet gesendet wurde.
Mit einer IP-gesteuerten mit Drehmotor ausgerüsteten Überwachungskamera konnte von jedem Internetzugang aus jeder Winkel des Stalls beobachtet werden. 6 Ferkel, die zufälligerweise den selben Vornamen einiger Spitzenpolitiker trugen, rangen um die Gunst der Wähler. Die besten Tagesszenen der Webcam wurden für das Archiv aufbereitet.
Die Kampagne schlug voll ein: Spiegel online, die Tagesthemen, einige private Sender und zahlreiche Tageszeitungen berichteten darüber und ließen das Besucheraufkommen auf ungeahnte Höhen anwachsen. Die Bekanntheit des Tierparks wurde somit preiswert und nachhaltig gesteigert. U21 setzte diese Kampagne optisch und technisch um.


